Ganni steigt in den Second-Hand-Boom ein, Models beobachten

Die Modewelt verändert sich rasant, und Ganni steht an der Spitze dieses Wandels. Gebrauchte Ganni-Kleidungsstücke erzielen mittlerweile Millionenbeträge online, insbesondere auf Wiederverkaufsplattformen wie Vestiaire Collective, Trendsale, Tise und Finn.no. Während diese Transaktionen enorme Einnahmen generieren, hat Ganni selbst bisher keinen Gewinn erzielt – bis jetzt. Mit dem Wachstum des Second-Hand-Marktes achten Marken, Models und sogar Modelagenturen stärker darauf, wie Mode konsumiert und recycelt wird.

Ganni erkundet nun neue Strategien, um an dieser boomenden Wiederverkaufswirtschaft teilzunehmen. Nicolaj Reffstrup erklärt, dass die Marke ihrer Community mehrere Möglichkeiten bieten möchte, mit Ganni-Kleidung in Kontakt zu treten – durch Besitz, Miete und Verkauf – und dies nahtlos zu gestalten. Ziel ist es, dass Verbraucher verantwortungsbewusste Modeentscheidungen treffen können, ohne die Veränderung zu bemerken, und gleichzeitig die Initiative für nachhaltige Wirkung zu skalieren. Dieser Ansatz spiegelt wider, wie Models und Modelagenturen sich in einer sich entwickelnden Branche anpassen, neue Wege finden, Werte zu schaffen und dabei Stil und Relevanz zu bewahren.

Auch in der Mode setzt Innovation weiterhin Maßstäbe im Luxussegment. Hermès hat kürzlich Les Mains Hermès vorgestellt, eine Nagellacklinie mit 71 Prozent natürlichen Inhaltsstoffen, die 24 Farben sowie Pflegewerkzeuge bietet. So wie Models ihre Portfolios ständig aktualisieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben, erneuern Luxusmarken ihre Angebote, um der Nachfrage nach Nachhaltigkeit und Kreativität gerecht zu werden.

Louis Vuitton legt ebenfalls Wert auf grüne Praktiken und berichtet, dass 93 Prozent der Materialien recycelt oder wiederverwendet werden, 69 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen stammt und mehr als die Hälfte der Rohstoffe nachhaltiger ist. CEO Michael Burke betont, dass das Ziel der Marke bis 2025 eine hundertprozentige Nachhaltigkeit in allen Bereichen ist – ein Beispiel dafür, wie sowohl Marken als auch Modelagenturen innovativ sein müssen, um ökologischer Verantwortung gerecht zu werden.

Unterdessen hat die dänische Marke Stine Goya einen Umsatzanstieg um das Doppelte verzeichnet, teilweise getrieben durch bunte, verspielte Mode während der Pandemie. Ähnlich wie Models, die ihre Fähigkeiten diversifizieren und neue Wege im Modeling erkunden, finden Marken neue Wege, um zu wachsen und ihre Zielgruppen zu begeistern.

Schließlich würdigte die Modebranche den philanthropischen Einfluss einflussreicher Persönlichkeiten wie Virgil Abloh, der den Post-Modern Scholarship Fund ins Leben rief, um jungen Talenten finanzielle Unterstützung, Mentoring und Karriereberatung zu bieten. Während des Galas wurden über eine Million Dollar an Stipendien vergeben, was zeigt, wie die Modewelt – einschließlich Models und Modelagenturen – ihre Plattform nutzen kann, um bedeutende Veränderungen zu bewirken.

Von Wiederverkaufsinnovationen über nachhaltigen Luxus bis hin zu modelgeführten Initiativen entwickelt sich die Modebranche weiter und zeigt, dass sowohl Models als auch Marken anpassungsfähig, kreativ und zukunftsorientiert bleiben müssen.
February 08, 2022