Modemarken fördern Nachhaltigkeit und prägen die Zukunft des Modelns

Die Modeindustrie unternimmt mutige Schritte, um ihre Umweltbelastung zu reduzieren, wobei große Marken wie Stella McCartney, Burberry und Ahluwalia eine führende Rolle übernehmen. Bei einer kürzlich vom British Fashion Council (BFC) und der britischen Great-Kampagne organisierten Präsentation stand Nachhaltigkeit im Mittelpunkt und zeigte, wie Innovation und Zusammenarbeit Veränderungen vorantreiben. Models liefen über den Laufsteg und präsentierten umweltbewusste Designs, was beweist, dass Modeling heute nicht nur Stil bedeutet – sondern auch für eine grünere Zukunft einzutreten.

Stella McCartney setzte auf Materialien der nächsten Generation wie Mylo-Leder aus Pilzwurzeln und Evrnu-Fasern aus recycelter Kleidung. Priya Ahluwalia stellte Circulate vor, eine App, die gemeinsam mit Microsoft entwickelt wurde, um gebrauchte Kleidungsstücke zu verfolgen und zu recyceln, und betonte, wie Technologie Designer und die Modelwelt befähigen kann, nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Diese Designer und die Models, die ihre Kreationen repräsentieren, zeigen, dass nachhaltige Mode sowohl erstrebenswert als auch wirtschaftlich tragfähig sein kann.

Die Präsentation hob auch unabhängige Designer wie Amy Powney von Mother of Pearl und Phoebe English hervor, deren Arbeit in Bezug auf Transparenz in der Lieferkette und regenerative Landwirtschaft das Gespräch über nachhaltiges Modeling prägt. Models, die diese innovativen Designs tragen, sensibilisieren Verbraucher und zeigen, wie Modelagenturen und die Modeling-Branche Trends beeinflussen und gleichzeitig Verantwortung für die Umwelt übernehmen können.

Burberry, als Vertreter größerer Marken, hat ambitionierte Ziele gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu werden, während andere sich mit zirkulären Modekonzepten beschäftigen. Wenn Models und Modehäuser zusammenarbeiten, wird die Rolle von Modelagenturen zunehmend bedeutender, da sie Talente mit Designern verbinden, die Nachhaltigkeit priorisieren. Die Veranstaltung betonte die Notwendigkeit kollektiven Handelns und zeigte, dass sowohl große Marken als auch unabhängige Designer sowie die Models, die ihre Visionen zum Leben erwecken, entscheidend dafür sind, den ökologischen Fußabdruck der Mode zu reduzieren.

Caroline Rush, CEO des BFC, fasste die Bedeutung der Veranstaltung zusammen: „Die Menschen sind sich endlich der Auswirkungen der Modeindustrie bewusst geworden. Models, Modelagenturen und Designer gemeinsam können durch Kreativität, Innovation und Zusammenarbeit sinnvolle Veränderungen bewirken.“
July 14, 2022