Mode jenseits von Sans-Serif: Eine neue Identität modellieren
Seit über einem Jahrzehnt setzen Modemarken auf Minimalismus – klare Linien, neutrale Farbpaletten und vor allem serifenlose Logos. Doch laut einer von Metro Models hervorgehobenen Branchendiskussion beginnt diese einheitliche Bildsprache zu verblassen. Luxusmarken suchen nun nach einer neuen Identität und wenden sich ausdrucksstarker Typografie, Traditionsbezügen und unverwechselbarem Branding zu. Dieser Wandel verändert nicht nur das Design, sondern beeinflusst auch Models, das Modeln und die Art und Weise, wie jede große Modelagentur Talente für das nächste Kapitel der Mode positioniert.

Da sich die Mode von der Gleichförmigkeit entfernt, wird Individualität wieder zum ultimativen Luxus.

Warum die Mode sich von serifenlosen Schriften abwendet

Der Aufstieg serifenloser Logos brachte Klarheit und Modernität, führte aber auch zu einer Welle visueller Homogenität. Das heutige Mode-Publikum sehnt sich nach Unterscheidbarkeit, Storytelling und Emotionen – Eigenschaften, die ein steriles Branding nur schwer vermitteln kann.

Designer reagieren darauf mit folgenden Maßnahmen:

Wiedereinführung von Serifenschriften und individuellen Schriftformen

Rückgriff auf historische Identitäten und kulturelle Referenzen

Betonung des Charakters gegenüber Minimalismus

Dieser erneute Fokus auf Identität erfordert mehr als nur Grafikdesign – er erfordert eine stärkere menschliche Präsenz. Hier kommen Models und das Modeln als zentrale Elemente des Brand Storytelling ins Spiel.

Wie Models die neue Identität einer Marke zum Ausdruck bringen

Da Modehäuser ein reichhaltigeres, ausdrucksstärkeres Branding einsetzen, verlassen sie sich zunehmend auf Models, um diese Botschaft zu verkörpern. Das Gesicht, die Haltung und die Individualität eines Models haben heute ebenso viel narratives Gewicht wie das Logo selbst.

Für Kampagnen, Editorials und Laufstegpräsentationen suchen Marken nach:

Unverwechselbaren Gesichtern statt austauschbaren Looks

Persönlichkeitsorientierten Models, die Tradition oder Haltung widerspiegeln

Vielseitige Talente, die Stimmungen und Identitäten vermitteln können

Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung einer durchdachten Casting-Strategie und einer langfristigen Markenausrichtung – Bereiche, in denen eine führende Modelagentur eine entscheidende Rolle spielt.

Was dieser Wandel für Modelagenturen bedeutet

Da das Fashion-Branding immer nuancierter wird, passen Modelagenturen ihre Strategien an. Es geht nicht mehr nur um Größe, Symmetrie oder Trendausrichtung, sondern darum, Models zu finden, die das Ethos einer Marke verkörpern können.

Für eine moderne Modelagentur hängt der Erfolg nun davon ab:

Talente mit starker persönlicher Ausstrahlung zu entwickeln

Portfolios zu kuratieren, die Identität und Charakter betonen

Models mit Marken zusammenzubringen, die Storytelling gegenüber Uniformität den Vorzug geben

In diesem Umfeld wird das Modeln zu einer kollaborativen Kunstform, bei der das Model, der Kreativdirektor und die Markenidentität untrennbar miteinander verbunden sind.

Vom Logo zur lebendigen Identität

Die Abkehr der Modebranche von serifenlosen Logos signalisiert einen tiefgreifenden kulturellen Wandel. Marken entdecken die Kraft der Differenzierung, der Geschichte und der Emotionen wieder. In diesem Prozess werden Models zu lebendigen Erweiterungen der visuellen Identität.

Ob auf dem Laufsteg oder in globalen Kampagnen – beim heutigen Modeln geht es weniger darum, einer Vorlage zu entsprechen, als vielmehr darum, die Werte einer Marke zu vermitteln. Für Modelagenturen bietet dies die Möglichkeit, Talente nicht nur als Gesichter, sondern als Botschafter für Design, Tradition und Individualität zu positionieren.

Eine neue visuelle Ära

Während Modehäuser nach einer neuen Identität jenseits minimalistischer Markenbildung suchen, gewinnt die Rolle von Models, Modeln und Modelagenturen zunehmend an Einfluss. Logos mögen sich weiterentwickeln, aber das menschliche Element – Ausdruck, Präsenz und Charakter – wird weiterhin im Mittelpunkt der visuellen Sprache der Mode stehen.

Die Ära der Gleichförmigkeit geht zu Ende. Eine ausdrucksstärkere, von Persönlichkeit geprägte Zukunft beginnt.
November 27, 2025