Paris Fashion Week Herbst/Winter 2025 entfaltete sich wie die ultimative Laufsteg-Geschichte – voller mutiger Neuanfänge und prägender Momente für Models, Kreativdirektoren und sogar Modelagenturen weltweit. In dieser Saison ging es nicht nur um Kleidung; es ging um Transformation und darum, wie die Zukunft von Mode und Modeling aussehen könnte.
Eine Erzählung von Neuerfindung und hohem Einsatz
Die Paris Fashion Week 2025 war eine Mischung aus Neuerfindung und Vermächtnis – in der etablierte Stimmen Risiken eingingen und aufstrebende Talente ihren Platz auf der globalen Bühne markierten. Ikonische Modehäuser luden frische kreative Visionen ein und präsentierten Kollektionen, die von raffinierter Eleganz bis zu dramatischem Spektakel reichten. Es war zugleich eine Feier der Vergangenheit und ein entschlossener Blick nach vorn und zeigte, wie Models diese Erzählungen vom Laufsteg in die weltweite Modekultur tragen.
Haider Ackermanns glanzvolles Debüt
Einer der meistdiskutierten Triumphe war Haider Ackermanns Debüt als Creative Director bei Tom Ford. Seine Neuinterpretation des charakteristischen Stils der Marke – die Zurückhaltung mit kraftvollen Farbakzenten verband – begeisterte Publikum und Kritiker gleichermaßen und erhielt eine seltene Standing Ovation von Modegrößen. Dieser Wandel rückte nicht nur die Kollektion ins Rampenlicht, sondern bestätigte auch, wie sich Modeling in Verbindung mit visionärem Design weiterentwickelt.
Stille Eleganz und Kontroverse
Sarah Burtons erste Kollektion für Givenchy bot Eleganz durch minimalistische Silhouetten und klare Linien, doch einige empfanden sie als zu wenig gewagt für eine solche Bühne. Im Gegensatz dazu lieferte Dries Van Notens neuer kreativer Leiter Julian Klausner theatralisches Drama und opulente Texturen – eine Erinnerung daran, dass Modeling-Narrative über die Kleidung hinausgehen und davon leben, wie Geschichten auf dem Laufsteg erzählt werden.
Vintage, Vermächtnis und mutiges Storytelling
Chloés nostalgische Wiederbelebung des Boho-Stils der 60er und 70er Jahre sprach Liebhaber von Vintage-Ästhetik an, während Dior unter Maria Grazia Chiuri eine dramatische Verbindung historischer Inspiration mit moderner Haltung zeigte. Es war eine Kollektion, in der Couture auf Storytelling traf – und Models nicht nur Kleidungsstücke, sondern Vermächtnisse präsentierten.
Das große Ganze für Modelagenturen
Für Modelagenturen und die von ihnen vertretenen Talente unterstrich diese Paris Fashion Week die Bedeutung von Vielseitigkeit – Modelle müssen unterschiedliche kreative Visionen und Markenidentitäten verkörpern. Die Veranstaltung machte deutlich, dass Agenturen ihre Talente nicht nur auf Laufstegauftritte vorbereiten müssen, sondern auch auf Geschichten, Editorials und digitale Narrative, die die Mode von heute prägen.
Paris Fashion Week als kulturelles Barometer
Jenseits von Triumphen und Enttäuschungen setzt die Paris Fashion Week weiterhin globale Trends und beeinflusst die Modelbranche auf allen Ebenen – von Street Style bis Haute Couture. Ob durch herausragende Shows oder neue kreative Direktoren: Diese Saison erinnerte die Welt daran, dass Mode – und die Models, die sie zum Leben erwecken – sich ständig weiterentwickeln.