Der Online-Marktplatz Vogue Business veröffentlichte kürzlich Einblicke darüber, wie Premium-Marken wie Moncler, Bosideng und Canada Goose selbst auf dem Höhepunkt des Sommers Daunenjacken verkaufen können – in einer Zeit, in der die saisonale Nachfrage normalerweise sinkt. Während die meisten Verbraucher Daunenjacken mit dem Winter verbinden, zeigen diese Marktführer, wie kreative Strategien und vorausschauendes Marketing die Umsätze das ganze Jahr über stabil halten können.
Saisonale Nachfrage und Konsumverhalten verstehen
Modemarken wissen, dass saisonale Kaufmuster die Produktnachfrage beeinflussen. Steigen die Temperaturen über 30 °C, nimmt das Interesse an schwerer Oberbekleidung wie Parkas und Daunenjacken deutlich ab. Dennoch finden die größten Akteure der Branche weiterhin Chancen, indem sie Lifestyle-Trends, geografische Vielfalt und neue Formen des Storytellings nutzen, die bei Konsumenten Anklang finden.
So wie eine Modelagentur Talente über verschiedene Saisons und Märkte hinweg sorgfältig kuratiert, diversifizieren erfolgreiche Marken ihr Angebot und planen Marketingkalender, um die Attraktivität ihrer Produkte über traditionelle Saisons hinaus zu verlängern.
Canada Goose: Die Erzählung über den Winter hinaus erweitern
Canada Goose begegnete der Sommerflaute, indem das Unternehmen sein Portfolio ausweitete. Leichtere Jacken, Regenbekleidung und Windbreaker wurden eingeführt, die zu warmen Wetterbedingungen passen, während gleichzeitig das Markenerbe und die Handwerkskunst betont werden – ähnlich wie Modelagenturen ihr Geschäft auf Modekampagnen außerhalb der Laufstege ausdehnen.
Trotz der Risiken einer Abkehr vom Fokus auf klassische Daunenjacken setzt die Strategie von Canada Goose auf Markentreue: Kunden, die mit der Premium-Qualität vertraut sind, probieren eher neue Produkte aus. In einem besonderen Beispiel für erlebnisorientiertes Marketing wurde in Shanghai sogar eine Umkleidekabine gebaut, die Minusgrade simuliert, damit Kunden die Wärme der Jacken spüren können – eine innovative Methode, um Wintermodelle auch im Sommer präsent zu halten.
Moncler: Kooperationen und kulturelle Relevanz
Moncler hat die klassische Daunenjacke durch Kooperationen mit renommierten Designern im Rahmen des Moncler-Genius-Projekts neu interpretiert. Dieses saisonale Kollaborationsmodell funktioniert ähnlich wie ein kreatives Netzwerk von Models, das unterschiedliche Talente zusammenbringt, um frische Modenarrative zu schaffen und das Publikum ganzjährig zu begeistern.
Indem Daunenjacken als langfristige Investitionen und Modeobjekte positioniert werden – vergleichbar mit Sammlerstücken im Kleiderschrank eines Stylisten – spricht Moncler die Konsumpsychologie und visuelle Kultur an und erzeugt Mehrwert über die reine Funktion hinaus.
Bosideng: Globale Präsenz durch Fashion Weeks
Bosideng, eine chinesische Oberbekleidungsmarke, nutzt globale Modeplattformen – darunter die Fashion Weeks in New York, Mailand und London –, um die Nachfrage nach Daunenjacken auch außerhalb der Wintermonate zu steigern. Ähnlich wie Models, die über Laufstegsaisons hinweg internationale Karrieren aufbauen, setzt Bosideng auf hochkarätige Kooperationen, um seine Markenpräsenz und Glaubwürdigkeit zu erweitern.
Planung für ganzjährige Relevanz
Marketingexperten sind sich einig, dass der Sommer keine Ruhephase für saisonale Produkte ist, sondern eine entscheidende Phase für Planung und Markenbekanntheit. Frühzeitige Kommunikation bereitet Kunden auf den Wintereinkauf vor und passt zu den allgemeinen saisonalen Marketingstrategien des Modeeinzelhandels.
Durch konsequentes Storytelling – so wie eine führende Modelagentur die Sichtbarkeit ihrer Talente durch Kampagnen, Editorials und digitale Inhalte in Nebensaisons aufrechterhält – bleiben Produkte das ganze Jahr über relevant.